Die allianz denkplatz schweiz fordert ein modernes Arbeitsgesetz für eine moderne Arbeitswelt

Die allianz denkplatz schweiz, eine von EXPERTsuisse etablierte Gruppe von Verbänden aus den Branchen Wirtschaftsprüfung, Steuern, Treuhand, Beratung, Informatik und Public Relations (welche über 200‘000 Arbeitsplätze vertritt), unterstützt die aktuellen Vorschläge zur Arbeitsgesetzmodernisierung. Am 4.12.2018 lief die entsprechende Vernehmlassungsfrist ab. Aus verschiedenen Kreisen konnte man vernehmen, dass eine punktuelle Modernisierung des Arbeitsgesetzes eine breite Unterstützung geniesst.

Die moderne Arbeitswelt braucht ein modernes Arbeitsgesetz auf Basis eines Jahresarbeitszeitmodells. Dank diesem sollen 15-20% der Erwerbstätigen, Führungs- und Fachkräfte mit hoher Arbeitsautonomie, selbstbestimmter und flexibler arbeiten können. Dies jedoch nicht, so viel sie wollen wie Selbstständigerwerbende, sondern mit klaren Schranken bezüglich der jährlichen, 4-wöchigen, wöchigen und täglichen maximalen Arbeitszeit. Zudem soll auch der Gesundheitsschutz modernisiert und vom Fabrikzeitalter in die moderne Arbeitswelt entwickelt werden. All dies ist mit der Parlamentarischen Initiative Graber sichergestellt. Diese geniesst daher auch breite Unterstützung aus Angestelltenkreisen. Beispielsweise, weil sie Beruf und Familie besser vereinbar macht, die Teilzeit-Diskriminierung aufhebt und die Ende Jahr maximal möglichen Mehrstunden wie bisher auf 170 Stunden beschränkt, wobei diese wiederum zeitlich kompensiert oder mit einem Zuschlag von 25% finanziell kompensiert werden. Es geht also nicht darum, mehr sondern flexibler arbeiten zu können.

Falls Sie das Anliegen mitunterstützen und als Multiplikator wirken wollen, dann melden Sie sich bitte bei uns (marius.klauser@allianz-denkplatz-schweiz.ch, 058 206 05 10).

Den flexiblen Arbeitsmodellen gehört die Zukunft: Letzter Aufruf zur Vernehmlassung (Frist: 4. Dezember 2018)

Vorschläge für mehr Arbeitsflexibilität liegen im Parlament auf dem Tisch. Die allianz denkplatz schweiz, eine von EXPERTsuisse etablierte Gruppe von Verbänden aus den Branchen Wirtschaftsprüfung, Steuern, Treuhand, Beratung, Informatik und Public Relations (welche über 200‘000 Arbeitsplätze vertritt), unterstützt diese.

Die moderne Arbeitswelt braucht ein modernes Arbeitsgesetz auf Basis eines Jahresarbeitszeitmodells. Dank diesem sollen 15-20% der Erwerbstätigen, Führungs- und Fachkräfte mit hoher Arbeitsautonomie, selbstbestimmter und flexibler arbeiten können. Dies jedoch nicht, so viel sie wollen wie Selbstständigerwerbende, sondern mit klaren Schranken bezüglich der jährlichen, 4-wöchigen, wöchigen und täglichen maximalen Arbeitszeit. Zudem soll auch der Gesundheitsschutz modernisiert und vom Fabrikzeitalter in die moderne Arbeitswelt entwickelt werden. All dies ist mit der Parlamentarischen Initiative Graber sichergestellt. Diese geniesst daher auch breite Unterstützung aus Angestelltenkreisen. Beispielsweise, weil sie Beruf und Familie besser vereinbar macht, die Teilzeit-Diskriminierung aufhebt und die Ende Jahr maximal möglichen Mehrstunden wie bisher auf 170 Stunden beschränkt, wobei diese wiederum zeitlich kompensiert oder mit einem Zuschlag von 25% finanziell kompensiert werden.

Falls Sie das Anliegen mitunterstützen, sind wir Ihnen für eine eigene Vernehmlassungsantwort sehr dankbar. Sie finden dazu unter diesem Link alle Angaben. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (marius.klauser@allianz-denkplatz-schweiz.ch, 058 206 05 10).

Wichtiger nächster Schritt hin zur Modernisierung des Arbeitsgesetzes: Zweite Lesung der beiden Vorentwürfe zur Revision des Arbeitsgesetzes

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) hat am 18.Juni 2018 eine zweite Lesung der Vorentwürfe zu den parlamentarischen Initiativen von Ständerat Konrad Graber (16.414) betreffend Flexibilisierung der Arbeitszeit und von Ständerätin Karin Keller-Sutter (16.423) betreffend Verzicht auf die Arbeitszeiterfassung durchgeführt. Sie hat sie in der Gesamtabstimmung mit 8 zu 3 bzw. mit 7 zu 3 Stimmen bei je 1 Enthaltung gutgeheissen. Die entsprechende Vernehmlassung wird im August eröffnet werden.

Lesen Sie dazu auch den Artikel aus der heutigen NZZ (20. Juni 2018) von Hansueli Schöchli zum Thema Arbeitsgesetz.

Die allianz denkplatz schweiz  ist erfreut, dass es in der politischen Diskussion somit zeitnah weitergeht und sich die verschiedenen Stakeholder im Rahmen einer Vernehmlassung einbringen können.

Neue Arbeitswelt – Digitalisierung, Arbeitsgesetz und Bürogestaltung haben grossen Einfluss auf produktives und gesundes Arbeiten

Die globale Arbeitsteilung, der technologische Fort­schritt und der gesellschaft­liche Wertewandel führen zu radikal neuen Geschäfts-und Arbeitsmodellen: Routinetätigkeiten werden zunehmend automatisiert und die weiterhin von Menschen ausgeführte Wis­sensarbeit wird anspruchsvoller. Dies er­fordert neue und flexiblere Arbeitsformen sowie Kompetenzen im Umgang damit. Nachhaltig hohe Produktivität und Ge­sundheit von Wissensarbeitern lassen sich so im Einklang halten. Der Gestaltung des Büroumfeldes kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Die Dynamik, Vernetzung und Unsicherheit des Wirtschaftens bringen es mit sich, dass Unternehmen noch mehr als früher gefordert sind, durch Agilität sich laufend den sich verändernden Umfeldbedingungen anzupassen und so die lang­fristige Lebensfähigkeit sicherzustellen. Hierzu gehört auch das nachhaltig produktive und gesunde Arbeiten der Mitarbeitenden («Persönliche Gesundheitsbilanz»).

Lesen Sie hier den gesamten Artikel von Dr. Marius Klauser in der Handelszeitung vom 8. Februar 2018.

Die neue Arbeitswelt ist auch das Motto der EXPERTsuisse Jahrestagung vom 12. September 2018 (→ Vormerken; → Anmelden)